Unsere nächsten Konzerte:
Jam-Session // Session
Sessionleiter: der Schlagzeuger Stefan Günther
Foto: Antje Göbel
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Traditionell ist der 4. Freitag im Monat reserviert für unser bewährtes Jam-Session Format unter der Leitung von Schlagzeuger Stefan Günther.
Wir möchten ambitionierte Amateure und gestandene Profis aus der Region zum spontanen, aktiven Mitmachen hiermit herzlich einladen.
Die House-Band, d.h. die Rhythmusgruppe, bestehend aus Piano, Bass (oder Gitarre) und Schlagzeug, eröffnet mit zwei oder drei Stücken den Abend, um danach die Bühne frei zu geben für Einsteiger, die sich kurz zuvor backstage abgesprochen haben, welches Stück sie wie spielen wollen. Natürlich wechseln die Einsteiger auch bei den Rhythmusinstrumenten ein.
Die Zuhörer erwartet dabei wie immer eine unterhaltsame musikalische Mischung von beliebten Jazz-Standards und weniger bekannten Stücken, bisweilen Insider-Raritäten, wie sie auf der Bühne mit spontaner Virtuosität, Lebendigkeit, mit Überraschungsmomenten, und nur auf diese Art und Weise in einer Jam-Session erlebt werden können.
Besetzung:
Stefan Günther (dr), Rhythmusgruppe und einsteigende Session-Musiker/-innen an diversen Instrumenten.
Bitte beachten:
Tickets für die Jam-Session ( 6 Euro ) sind nur an der Abendkasse erhältlich.
Finally // Eintritt frei
„Finally“ - das ist „endlich“ jazziger Groove aus Karlsruhe
Foto: Tim Kaun
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Finally spielt jazzige Interpretationen bekannter Songs aus Pop, Rock, Funk und Jazz – mit Spielfreude, Groove und viel Liebe zum Detail. Das Repertoire reicht von musikalisch entspannten Klassikern bis hin zu groovigen, tanzbaren Stücken – immer mit einem eigenen musikalischen Twist.
Die 6-köpfige Band sagt über sich selbst:
„Das lieben wir am Jazz: Es geht nicht darum, was wir spielen. Es geht darum, wie wir es spielen.
Wir lernen von den Interpretationen bekannter Künstler*innen. Wir lernen von ihrer Herangehensweise, ihrem Sound, ihren Arrangements - was sie spielen und welche Pausen sie setzen. Wir bewundern Musiker*innen wie Viktoria Tolstoy, Jamie Cullum, Laila Biali, Sara Gazarek, Gretchen Parlato, Shaun Martin und viele mehr.
Doch der eigentliche Reiz beginnt, wenn wir all das in unserem Sound erklingen lassen und Ton für Ton eigene Ideen zum Leben erwecken.“
Das passende Zitat dazu stammt von dem legendären Pianisten Keith Jarrett:
“Jazz is there and gone. It happens. You have to be present for it. That simple.”
Die Band war bereits mehrfach in der Region zu Gast und trat beispielsweise im Jahr 2024 beim Westwind-Fest und beim Fest am See auf.
Hier stellen sich die Musiker im Einzelnen kurz vor:
Mary Pentzek. Aufgewachsen in einem Liedermacherhaushalt, geprägt von skandinavischen Sängerinnen und dem Jazz. Private Gesangsausbildung in Rock, Pop & Jazz bei Elke Reichert, Musikstudium auf Lehramt, zahlreiche Fortbildungen in Musikpädagogik, Stimmentwicklung und Gesangscoaching. Seit ihrer Kindheit auf der Bühne in Chor-, Musical- und Bandprojekten, Studioerfahrung in verschiedenen Formationen. Heute als Sängerin der Band „finally“, Solistin, sowie als Vocalcoach aktiv – mit Fokus auf der Verbindung von Gesang, Coaching und der Musik zwischen den Zeilen.
Valetin Braun. Ursprünglich an der klassischen Klarinette ausgebildet, kam Valentin Braun mit 14 Jahren zum Saxophon und damit zum Jazz. Nach vielen Jahren in diversen Big Band Formationen ist er nun seit 2017 untrennbar Teil von „finally“.
Janosch Ottenschläger. Nach einer klassischen Ausbildung in Klavier und Schlagzeug an der Musikschule Ettlingen wandte er sich der Jazz- und Popularmusik zu und erhielt Unterricht bei Wolfgang Klockewitz und Matthias Becker. Bereits während seiner Schulzeit nahm er an zahlreichen Bigband-Workshops teil - unter anderem bei Peter Herbolzheimer, Klaus Graf und Thorsten Krill an der Jazzakademie Ochsenhausen. Er ist in verschiedenen Formationen und Ensembles im Raum Karlsruhe aktiv. Seit 2016 ist er Mitglied der Band Jazzable, die sich 2020 unter dem Namen „finally“ neu formierte und seither Konzerte sowie private Veranstaltungen in der Region Karlsruhe und darüber hinaus musikalisch gestaltet.
Frank Hennrich. Beginnt Gitarre zu spielen beeinflusst durch 60er und 70er Jahre Rock. Spätere private Jazzausbildung an der Jazz & Rock Schule Freiburg. Unterricht und Workshops bei Pat Martino, Scott Henderson, Jesse van Ruller, Peter O'Mara, Nicolas Meier, Amos Hoffman, Peter Wölpl, Frank Haunschild, Christian Eckert. Seit über 30 Jahren in der Karlsruher Musikszene in verschiedenen Formationen aktiv.
Jonas Rühle. Ursprünglich E-Gitarrist - wie so oft. Kam über Gospel zum E-Bass, über den Bass zum Jazz, über Jazz zum Kontrabass – unterrichtet von Rosanna Zacharias. In diesem Bogen sind stabile Grooves und Walks seine Hauptleidenschaften. Bei „finally“ am Kontra- und E-Bass im Einsatz.
Felix Rauscher. Bereits im Alter von 6 Jahren erhielt Felix seine Schlagzeugausbildung an der Musikschule Ettlingen bei Giga Brunner. Seit über 20 Jahren ist er in verschiedensten Formationen aktiv – von Big Band über Sinfonieorchester, Percussionensamble und Musikkabarett bis hin zur Jazz-Combo – und gehörte zu den Teilnehmern des ersten Ettlinger Jazz Workshops.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Band wird gebeten.
Besetzung:
Mary Pentzek (voc), Valentin Braun (sax), Janosch Ottenschläger (kb), Frank Hennrich (g), Jonas Rühle (b), Felix Rauscher (dr)
Matthias Bergmann Quartett // Tipp
Musikalisch melancholisch, ein bißchen abenteuerlich oder fast verwegen : (v.l.n.r.) Cord Heineking (b), Hanno Busch (g), Matthias Bergmann (trp, flgh), Jens Düppe (dr)
Photo: David Rynkowski
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„Pretend It’s a City”
Der Kölner Trompeter und Flügelhornspieler Matthias Bergmann präsentiert mit seinem Quartett einen Querschnitt der Musik der 3 CDs, die die Band inzwischen eingespielt hat.
Neben Hanno Busch, der über seine eigenen Projekte hinaus u.a. als Gitarrist in der Band von Jan Delay tätig ist, kommen der Amsterdamer Bassist Cord Heineking und der umtriebige Kölner Schlagzeuger Jens Düppe als eingespieltes Team nach Ettlingen.
Bandleader Matthias Bergmann, der sich als Komponist für die meisten Stücke verantwortlich zeichnet, gilt als einer der versiertesten und vielbeschäftigsten Jazztrompeter in Deutschland. Er unterrichtet an den Musikhochschulen in Köln und Mainz, sowie seit vielen Jahren auch beim Jazz-Workshop in Ettlingen.
Ob er sich bei der Wahl des Titels der 3. CD „Pretend It's a City“ nun von Köln, Mainz oder Ettlingen oder vielleicht doch von einer ganz anderen Ansammlung menschlichen Schaffens und Zusammenlebens inspiriert gefühlt hat, bleibt sein Geheimnis.
Der Sound hat sich weiterentwickelt, ist reifer, authentischer und zugleich luftiger geworden. Eine atmosphärisch wohldosiert dichte und stets ungemein melodische Produktion.
Pressestimmen:
„Neben all der klangkonzeptionellen Rafinesse ist Matthias Bergmann einfach auch ein wahnsinnig toller Trompeter.“ (Jazzthing 02/2022)
„Musik, die schon bei den ersten Takten fasziniert und Lust auf mehr weckt? Ja, das gibt es. Dem Kölner Trompeter ist das mit dem Opener seines neuen Albums gelungen...“ (Jazzpodium 11/2021)
„Ein bißchen melancholisch, aber auch ein bißchen abenteuerlich oder fast verwegen kommen die Melodien daher. Es ist fast ein wenig wie Literatenkunst in Noten. Ein musikalisches Roadmovie ohne Bilder. Beeindruckender Kammerjazz.“ (Jazzthetik12/2021)
„Matthias Bergmann und seine Bandkollegen begeistern und lassen keinen Zweifeldaran, daß der Jazz noch nicht vorbei ist...“ (jazz-fun.de Okt 2021)
Besetzung:
Matthias Bergmann (trp, flgh), Hanno Busch (g), Cord Heineking (b), Jens Düppe (dr)
Real Jazz Trio feat. Carl Clements // Tipp
Das Real Jazz Trio mit Star-Saxophonist Carl Clements
Photo: Jens Biehl et al.
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Carl Clements ist ein virtuoser Saxophon- und Bansuri-Spieler (indische Bambus-Querflöte) aus den USA und kommt aus der Jazz- und Weltmusik-Szene von New York und Boston. Er tritt seit vielen Jahren mit dem Real Jazz Trio auf und wird im Januar 2026 sein erstes Album in dieser Besetzung veröffentlichen.
Das „RJT [Real Jazz Trio]" spielt seit 2008 zusammen und steht für einen Stil des modernen Jazz, der viele Einflüsse widerspiegelt und gleichzeitig von ehrlicher, subjektiver Authentizität lebt. Freiheit und Experimentierfreude werden groß geschrieben und bei aller Individualität bleibt das Trio fest in der Jazztradition verwurzelt. Die Musik, die gemeinsam entsteht, ist eine eklektische Mischung aus Jazz und Weltmusik, progressiv, original und zugleich fest in der Jazz Tradition verwurzelt. Sie ist atmosphärisch, spannend und ausdrucksstark.
Carl Clements & RJT [Real Jazz Trio] werden in der ersten Hälfte des Jahres 2026 für eine Reihe von Auftritten zur Albumveröffentlichung durch Europa touren.Carl Clements (Saxophone, Flöten, Bansuri, Komposition) ist weltweit in Clubs und auf Festivals aufgetreten und ist auf zahlreichen Aufnahmen mit seinem eigenen Quartett, Kevin Kastning, Crosscurrent, dem mit dem Global Music Award ausgezeichneten Album Time Travel des Indica Project und vielen anderen zu hören. Er ist unter anderem mit Luciana Souza, James Newton, Felipe Salles, Charlie Haden, Luis Perdomo, Gary Smulyan, Ralph Alessi und Ravi Coltrane aufgetreten und/oder hat mit ihnen Aufnahmen gemacht. Er bezieht Aspekte der indischen Musik in seine Kompositionen ein, insbesondere wenn er Bansuri (Hindustani-Flöte) spielt.Carl erhielt einen Doktortitel vom CUNY Graduate Center, einen MFA von CalArts und einen BM von Berklee. Er unterrichtet am Amherst College und tritt derzeit u. a. mit Felipe Salles, Steven Kirby, Russ Spiegel und dem RJT auf.
Jean-Yves Jung (Klavier) zählt als Pianist und Organist zu den gefragtesten Musikern der europäischen Szene. Neben internationalen Auftritten mit dem Bireli Lagrene Quartett und dem Organic Trio ist er auf Aufnahmen und Tourneen mit Billy Cobham's 'Higher Ground' zu hören. Er arbeitete Live / auf CD mit Größen wie Philip Catherine, Andrè Ceccareli, Sylvain Luc, Bobby Martinez, Manu Pekars's Passages, Tony Lakatos, Paris Jazz Big Band, Jimmy Woode und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg und hatte mehr als 50 Festivalauftritte weltweit, darunter Rom, Bergen, Nizza, Paris.
Johannes Schaedlich (Bass) studierte zunächst klassische Orchestermusik in Karlsruhe und absolvierte ein Jazz-Studium in Hamburg. Er ist seither als „Sideman“ eine feste Größe der deutschen Jazz-Szene und arbeitete live und auf CD´s mit Größen wie mit Lee Konitz, Enrico Pieranunzi, Hal Galper, Doug Raney, Bob Degen, Keith Copeland und vielen anderen. Er unterrichtet periodisch an der Hochschule für Musik in Mannheim und ist ein gefragter Dozent für Jazz-Workshops im In- und Ausland.
Jens Biehl (Schlagzeug) ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Frankfurter Jazzszene und darüber hinaus. Stilistisch ist er sehr breit aufgestellt. Ob Drummer in einer Big Band, einem Trio, oder Percussionist in einem akustisch folkloristischen Umfeld - immer fügt er sich einfühlsam in die Musik ein und weiß an den richtigen Stellen das Heft in die Hand zu nehmen. Diese Qualitäten ließ ihn schon mit vielen namhaften, internationalen Musikern zusammen spielen, wie Bob Degen, Tony Lakatos, Dusko Goykovich, Ben Patterson, Herb Geller, Christoph Spendel, Wesley G., Charlie Mariano, Joe Gallardo, der HR-Big Band, uva.
Besetzung:
Carl Clements (sax), Jean-Yves Jung (p), Johannes Schaedlich (b), Jens Biehl (dr)
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